Die Wehren des Brandbezirks 3/7 trainieren für Großeinsatz bei Unfall und wurden vom HvO Wurmannsquick unterstützt.

Der HvO beteiligte sich in Mitterskirchen an der Brandschutzwoche:

Auszug vom Rottaler Anzeiger (21.09.2010):

Einsatzübung in Mitterskirchen

Mitterskirchen. Im Rahmen der jährlichen Großübung aller Feuerwehren des Brandbezirks 3/7 ist das aktuelle Einsatzszenario von der Feuerwehr Mitterskirchen entworfen worden. Dazu rückten die ebenfalls alarmierten Wehren Hirschhorn, Geratskirchen, Unterdietfurt, Massing, Wolfsegg und Stauchach zum angenommenen Einsatzobjekt „Verkehrsunfall“ aus: Zwei Pkw sind nach einer Kollision auf der B 588 an einer Böschung im Bereich Krandsberg zum Liegen gekommen.

Die besondere Herausforderung bildete ein Wagen, der - auf dem Dach liegend - abzurutschen drohte und sofort mit schwerem Einsatzgerät gesichert werden musste. Jeweils eine bewusstlose Person war in den Fahrzeugen eingeklemmt und musste mit Rettungsspreizer und -schere befreit werden.
Nachdem die Unfallstelle im Nu gesichert war, legte zunächst die Feuerwehr Mitterskirchen einen Zugang und ermöglichte so die sofortige Hilfe durch die ebenfalls an der Übung beteiligten „Helfer vor Ort“ aus Wurmannsquick. Als weitere Gefahrenquelle stellte sich schnell heraus, dass aus beiden Pkw Benzin auslief. Nach kurzer Zeit traf auch die Feuerwehr Massing an der Unglücksstelle ein und stellte den zweiten Rettungstrupp, um auch die andere verletze Person aus dem Wagen zu befreien.

Durch Einsatz der Wärmebildkamera, welche die Feuerwehr Falkenberg zur Verfügung gestellt hatte, konnte anhand von Restwärme festgestellt werden, dass auf den Beifahrersitzen wohl eine weitere Person gesessen sein muss, die durch die Wucht des Aufpralls aus dem Wagen geschleudert worden ist oder sich selbst befreien konnte. Aufgrund dieser Erkenntnis wurden weitere Feuerwehren zur Personensuche ausgeschickt. Unterstützt durch die Wärmebildkamera, waren die Vermissten trotz Einbruch der Dunkelheit schnell gefunden.

Um die Schwerverletzten sofort in medizinische Behandlung übergeben zu können, wurde auf einer angrenzenden Wiese ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet.
In der Übungsbesprechung im Gasthaus Rothneichener ging Kommandant Rupert Biedersberger noch einmal auf den angenommenen Unfall ein, sprach das neue Funkkonzept an und erläuterte das Einsatzgeschehen. Auch Kreisbrandmeister Anton Durner, der das Geschehen aktiv verfolgte, lobte die nach seinen Worten sehr eindrucksvolle und realistische Übungsgestaltung unter der Federführung der Feuerwehr Mitterskirchen.
Mit einem Dank an die Gemeinde und den Bauhof für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Übung endete die Veranstaltung, die Gott sei Dank eben nur eine Übung war. - gh

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Tel.: (08725) 96 77 22
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